Frau Novkovic – Chancen ergreifen und wachsen

Von Bosnien nach Deutschland – mit dem Ziel, eine berufliche Zukunft aufzubauen. Frau Novkovic setzte alles auf eine Karte, um ihren Weg in der Pflege bei den Seniorendiensten zu gehen. Heute zeigt sie als Wohnbereichsleitung, wie wichtig es ist, Potenzial zu erkennen und zu fördern.

Seniorendienste Karrierestory von Frau Novkovic

„Ich habe alles auf eine Karte gesetzt.“

Ich kam damals von Bosnien nach Köln, weil mich die Stadt faszinierte und ich meinen Kindern und mir einen bessere Zukunft aufbauen wollte. Eine Freundin erzählte mir damals von ihrer Stelle bei den Seniorendiensten. Sie schwärmte von ihrem Team und wie viel man hier in der Pflege lernen kann. Das hat mich neugierig gemacht. In Bosnien hatte ich keine Chance, in einer Ausbildung so viel über Medizin und Pflege zu lernen. Deshalb setzte ich alles daran, meine Ausbildung bei den Seniorendiensten zu machen. 

Potenzial wird gesehen und gefördert

Meine Ausbildung war eine harte Zeit. Ich war erst 18 Monate in Deutschland, arbeitete noch an meinen Sprachkenntnissen und hatte große Angst zu scheitern. Die Unterstützung, die ich bei den Seniorendiensten bekam, half mir sehr, erfolgreich meinen Abschluss zu machen. Und diese Unterstützung endete nicht mit meiner Ausbildung. Als ich mich zur Praxisanleiterin qualifizieren wollte, sagten mir meine Vorgesetzten, dass sie mehr in mir sehen. Sie schlugen mir vor, dass ich mich zur Wohnbereichsleiterin weiterbilde. Ich habe ihnen vertraut und bin froh, dass ich auch diesen Schritt gewagt habe.

Seniorendienste Karrierestory von Frau Novkovic

„Es ist einfach gleich zu sein, sei anders!“

Ich arbeite in einem Wohnbereich für Demenzpatienten, und die Beziehung zu den Bewohnerinnen und Bewohnern ist etwas ganz Besonderes. Sie erinnern sich nicht immer an meinen Namen, aber sie wissen, wer ich bin. Es rührt mich, wenn sie mir Karten schreiben oder kleine Armbänder basteln. Solche Gesten zeigen, wie viel sie trotz ihrer Krankheit zurückgeben können. Natürlich gibt es auch traurige Zeiten, etwa wenn wir Bewohner verabschieden müssen. Besonders bei Menschen, die lange hier waren, fällt das schwer. Doch selbst in diesen Momenten spüren wir, wie viel Wertschätzung uns entgegengebracht wird. 

Mein Lebensmotto war immer:„Es ist einfach gleich zu sein, sei anders!“. Und das tun wir bei den Seniorendiensten jeden Tag.

Gemeinsam mehr erreichen

Was mir an meinem Arbeitsplatz besonders gefällt, ist die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln. Viele denken, dass man in der stationären Langzeitpflege weniger lernt als im Krankenhaus, aber das stimmt nicht. Bei uns arbeiten die verschiedenen Fachbereiche eng zusammen. Zudem haben wir Ärzte mit eigener Praxis im Haus. Deshalb kann man bei uns so unglaublich viel lernen. Neue Pflegefachkräfte aus anderen Einrichtungen sind immer ganz erstaunt, wenn sie zu uns kommen.

Seniorendienste Karrierestory von Frau Novkovic

“Mein Beruf ist mehr als ein Job.”

Die Arbeit in der Pflege ist nicht immer einfach, doch die Dankbarkeit und die Nähe, die wir erleben, machen alles wett. Ich wünsche mir, dass mehr junge Menschen diesen Beruf entdecken. Die Mischung aus Alt und Jung ist etwas, das beide Seiten bereichert. Außerdem gibt es hier so viele Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln und seinen eigenen Weg zu gehen. 

 

 

Werden Sie Teil unseres Teams.

Offene Stellen anschauen

Frau Laufer – Vom Nebenjob zur Führungskraft

Was als Aushilfsjob während des Studiums begann, wurde für Frau Laufer zur Karriere. Ihr Weg bei den Seniorendiensten zeigt, wie vielseitig und entwicklungsstark die Arbeit in einer Pflegeeinrichtung auch für Berufe außerhalb der Pflege sein kann.

Frau Laufer von den Seniorendiensten.

“Mir hat das Soziale im Studiengang gefehlt”

Als ich bei den Seniorendiensten gestartet bin, hatte ich gerade meinen Master in Sonder- und Integrationspädagogik begonnen. Das Studium war sehr theoretisch, mir fehlte der soziale Aspekt. Deshalb wollte ich neben dem Studium mit Menschen arbeiten. Nicht nur, um mir etwas dazuzuverdienen, sondern auch, um meine sozialen Kompetenzen zu erweitern. In der Jobbörse der Agentur für Arbeit entdeckte ich die Stelle an der Rezeption – und damit hat alles angefangen. Das toll gestaltete Haus hat mich mit seiner Atmosphäre sofort begeistert. Die Art, wie hier ein Zuhause für ältere Menschen geschaffen wird und die Teammitglieder miteinander umgehen, hat mich sehr beeindruckt. 

Hier ist immer etwas los

Mit unserem Team und den Bewohnern wird es einfach nie langweilig. Einige Begegnungen gehen mir bis heute ans Herz. Zwei unserer Bewohnerinnen waren Schwestern, die einfach alles zusammen gemacht haben. Leider sind sie vor gut 2 Jahre gestorben, aber ich erinnere mich gerne an sie. Vor Kurzem kamen die Angehörigen der Schwestern an deren Geburtstag vorbei, um im Gedenken an sie noch einmal Dankeschön zu sagen. Mich hat es wirklich berührt, dass man sich gemeinsam erinnert und so in Kontakt bleibt. Jetzt steht ein Blümchen von ihnen auf meinem Schreibtisch und ich freue mich jeden Tag, wenn ich es sehe.

Frau Laufer von den Seniorendiensten.

Vom Nebenjob zur Führungskraft

Was als Nebenjob begann, entwickelte sich für mich zu einer Karriere. Heute bin ich Verwaltungsleiterin im Deutschordens-Seniorenhaus in Erfurt. Auch wenn ich nicht mehr so nah an den Bewohnerinnen und Bewohnern bin, genieße ich die Atmosphäre in unserem Haus heute noch genauso wie als Studentin an der Rezeption. Vom ersten Tag an fühlte ich mich als Teil des Teams.

Ich bin damals wegen der Liebe nach Erfurt gekommen und wegen der Seniorendienste geblieben.

„Ich kann Mutter sein und eine Karriere haben.“

Als Mutter in einer leitenden Position ist Flexibilität für mich wichtig. Aber manchmal passieren mit Kindern unvorhergesehene Dinge.  Einmal fiel die Betreuung für meinen Sohn kurzfristig aus, an einem Tag, an dem die Kita geschlossen hatte. Für meine Chefin und das Team war es kein Problem, dass ich  meinen Sohn mit ins Büro bringe. Ganz im Gegenteil - unser Team, die Bewohnerinnen und Bewohner, alle haben sich alle über den unerwarteten Gast gefreut.  Natürlich war das eine absolute Ausnahme, aber es zeigt mir einfach, wie sehr mein Arbeitgeber hinter mir steht und die Unternehmenswerte aktiv lebt. 

Frau Laufer von den Seniorendiensten.

Probiert es aus!

Ich höre oft, dass sich Menschen einen Beruf in einem Seniorenhaus nicht vorstellen können. Ich finde es schade, dass viele ein falsches Bild von unserer Arbeit haben. Hier entsteht so viel Positives – für die Bewohnerinnen und Bewohner genauso wie für uns als Team. Ich sage gerne: “Probiert es aus! Man sollte nicht so schnell sagen, dass man etwas nicht kann, sondern es erstmal versuchen”. Mein Motto ist es, sich einfach mal überraschen zu lassen, um neue Erfahrungen zu machen. Man wird verblüfft sein, wie gut es werden kann.
 

 


Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten.

Offene Stellen anschauen

Frau Dine – Ein Neuanfang mit Zukunft

Vom 1-Euro-Job zur Leitung des Cafés – Frau Dine fand bei den Seniorendiensten nicht nur ihren neuen Beruf, sondern echte Wertschätzung und Entwicklungsmöglichkeiten, die sich nach ihr richten.

Frau Dine von den Seniorendiensten.

Alles auf Anfang

Als ich zu den Seniorendiensten kam, wollte ich beruflich in eine neue Richtung gehen. Ich war alleinerziehend und hatte als Tagesmutter gearbeitet. Aber irgendwie war das nicht das Richtige für mich. Deshalb hatte ich mich aktiv für einen 1-Euro-Job entschieden. Ich wollte beruflich etwas mit Menschen machen. Etwas, das sinnstiftend und sinnvoll ist. So kam ich zu den Seniorendiensten. Hier wurde mir vom ersten Tag an gezeigt, dass man mich schätzt und dass ich dazugehöre. Für mich stand deshalb schnell fest, dass ich meinen Platz gefunden hatte.

“Ich möchte bis zu meiner Rente nirgendwo anders mehr arbeiten!”

Was ich an meinem Arbeitgeber so schätze ist, dass die Mitarbeitenden unterstützt und gesehen werden. Vom 1-Euro-Job über die Ausbildung bis zur stellvertretenden Hauswirtschaftsleitung und schließlich der Leitung des hauseigenen Cafés – wurde ich auf meinem Weg hier immer gefördert. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass mein Einsatz gesehen wird. Auch als ich krank wurde und länger ausfiel, hielt man mir die Stelle für die Beförderung frei und blieb mit mir in Kontakt. Das war keine Selbstverständlichkeit und hat mir viel bedeutet.

Frau Dine von den Seniorendiensten.

Menschlichkeit im Mittelpunkt

Typische Tage gibt es bei uns nicht und das macht meinen Job so spannend. Alle Mitarbeitenden legen viel Wert auf die individuellen Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner. Als Team geben wir jeden Tag unser Bestes, ihnen ein Zuhause zu schaffen. Wir wollen nicht nur medizinische Bedürfnisse erfüllen, sondern uns mit Herz kümmern. Ich finde es einfach toll, dass ich in meinem Job jeden Tag Menschen mit Kleinigkeiten ein Lachen ins Gesicht zaubern kann.

Genau das mochte ich vom ersten Tag an – die gelebte Menschlichkeit.

Berührende Begegnungen 

Die Beziehungen mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern bereichern jeden Arbeitstag. Ich sage immer, dass sie wie meine zweite Familie sind. Es gibt viele Momente, an die ich mich gerne erinnere. Zum Beispiel an eine sehr nette Dame, die stark dement und dabei unglaublich herzlich war. Das Schwierige mit Demenz ist, dass nicht nur alte Erinnerungen vergessen werden, sondern auch das Kurzzeitgedächtnis nicht mehr richtig funktioniert. Als wir uns zum ersten Mal trafen, meinte sie “Du, bist mein Liebchen”. Und zu meinem Erstaunen erinnerte sie sich an mich. Jeden Morgen kam sie zur mir, nahm mich in den Arm und begrüßte ihr Liebchen. Das hat mich tief berührt. 

Frau Dine von den Seniorendiensten.

“Traut euch, mit alten Menschen zu arbeiten!”

Ich weiß, dass es viele Vorurteile über die Arbeit in der Altenpflege und in Pflegeeinrichtungen gibt. Auch ich höre immer wieder Aussagen wie “Da könnte ich nicht arbeiten!”. Für mich ist es der schönste Job der Welt. Deshalb ist es mir wichtig, meine Erfahrungen zu teilen, um mit Vorurteilen aufzuräumen. Ich habe eine unglaublich erfüllende Arbeit, die mein Leben seit Jahren bereichert. Der Austausch mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern bereitet mir jeden Tag Freude und wir bekommen viel mehr zurück, als wir geben.

Für mich war die Ausbildung bei den Deutschordens-Seniorenzentren eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Ich habe hier nicht nur einen sichere Anstellung gefunden, sondern einen Ort, an dem ich wachsen und mich entfalten kann – beruflich und persönlich.

Finden Sie Ihren Platz in unserem Team. 

Offenen Stellen anschauen

Frau Häfner – Vom FSJ zur Pflegedienstleitung

Was als ungewisser Schritt begann, wurde zur Berufung: Frau Häfner fand über ein Freiwilliges Soziales Jahr ihren Weg in die Pflege. Heute leitet sie ein Team, das Menschlichkeit und Professionalität vereint.

Frau Haefner von den Seniorendiensten.

“Bin ich hier richtig?”

Frisch mit dem Abschluss in der Tasche fragte ich mich damals, was ich machen möchte. Die Pflege hat mich schon immer interessiert, aber ich hatte keine Berührungspunkte mit dem Beruf und war mir unsicher, ob das etwas für mich ist. Durch eine Freundin erfuhr ich von der Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu machen. Also entschied ich mich, mein FSJ bei den Seniorendiensten zu starten. Was damals nur ein Schritt in eine ungewisse Richtung war, wurde zu meinem Lebensweg.

Mehr als sauber und satt

Die Pflege ist für mich kein gewöhnlicher Beruf. Natürlich könnte ich jetzt sagen, sie sei spannend und abwechslungsreich, aber das trifft auch auf viele andere Tätigkeiten zu. Was die Pflege für mich besonders macht, ist die Haltung, die sie verlangt – eine Haltung der Menschlichkeit und des Respekts. Zu Beginn meiner Laufbahn hatten viele noch das Bild von „satt und sauber“ im Kopf. Doch ich wusste von Anfang an, dass Pflege weit darüber hinausgeht. Es geht um Nähe und Vertrauen, aber auch um die richtige Distanz und Professionalität.

Frau Haefner von den Seniorendiensten.

„Einmal angekommen, hat mich die Pflege nie wieder losgelassen.“

Mein Weg in der Pflege war kein Sprung, sondern eine Reise durch alle Stationen: vom FSJ zur Auszubildenden, zur Pflegefachkraft und schließlich zur Pflegedienstleitung unseres Ambulanten Dienstes. Ich habe unter verschiedenen Führungskräften gearbeitet und dabei gelernt, was Teams stärkt. 

Ich kann heute als Pflegedienstleitung eine Arbeitsatmosphäre schaffen, in der alle gerne arbeiten und Ziele stecken, die wir gemeinsam erreichen können.

Gast im Leben eines anderen Menschen

In der häuslichen Pflege begegnet man Biografien, die zum Greifen nah sind, und erhält einen tiefen Einblick in persönliche Welten, die noch nie einen Besucher gesehen haben. Man ist ein Gast im Leben eines anderen.  Dieses Vertrauen ist ein Geschenk, und die Dankbarkeit, die wir zurückbekommen, gibt mir die Energie, meinen Beruf mit so viel Leidenschaft auszuüben.

Frau Haefner von den Seniorendiensten.

Viel mehr als ein Job

Die Seniorendienste sind für mich mehr als ein Arbeitsplatz. Sie sind ein Ort, an dem jede Stimme zählt und gemeinsam Lösungen gefunden werden. Unsere Einrichtungen sind groß genug, um vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten, aber klein genug, um familiär zu bleiben. Ich würde meinen Weg jederzeit wieder gehen. Die Pflege ist mehr als ein Beruf – sie ist eine Profession, die unsere Gesellschaft braucht. Und sie ist meine Leidenschaft.

Werden Sie Teil eines Teams, das wirklich etwas bewegt!

Offene Stellen anschauen